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Das Kaninchen:

 

Das Kaninchen ist ein sehr beliebtes Haustier. Die Haltung dieses Haustieres ist nach Anschaffung der Grundausstattung recht kostengünstig. Da diese Tiere  Rudeltiere sind,  das heißt in einer Gruppe leben, solltest du mindestens zwei Kaninchen halten.

Standort:
Das Kaninchen fühlt sich an einem hellen, trockenen und nicht zu warmen Platz wohl. Ungeeignete Standorte sind direkt unter einem Fenster oder vor einem Heizkörper.

 

Käfig:
Ein nicht unwesentlicher Punkt bei der Anschaffung eines Kaninchens ist der Käfig. Die Haltung des Tieres ist sowohl in der Wohnung als auch außerhalb zum Beispiel im Garten oder auf dem Balkon möglich. Wichtig hierbei ist, dass, egal ob drinnen oder draußen, dein Tier genug Platz hat. Eine Käfiggröße von 120 cm x 60 cm sollte schon gegeben sein. Wenn es natürlich größer geht, ist das umso besser. Hältst du dein Kaninchen draußen, ist es wichtig, dass es vor Nässe, Frost und Zugluft geschützt ist. Regelmäßige Reinigung wird natürlich bei jedem Käfig vorausgesetzt.



Ernährung:
Das Kaninchen verfügt über einen so genannten Stopfmagen, das heißt es nimmt bis zu 60 Mahlzeiten zu sich und mit diesen vielen Mahlzeiten wird der Magen immer wieder gefüllt. Um diese Mahlzeiten auch gewährleisten zu können, ist es wichtig, dass dein Kaninchen immer genug Heu hat. Es empfiehlt sich, das Heu in einer Heuraufe anzubieten, da Heu, das auf dem Boden des Käfigs liegt, durch den Urin des Tieres verunreinigt werden kann.
Das Hauptfutter sollte hochwertig und mit Kräutern angereichert werden. Hierbei ist auch zu beachten, dass du nur Tierfutter verwendest, das ausschließlich für Kaninchen gedacht ist. Futtermittel, die als „Nagerfutter“ angeboten werden, solltest du grundsätzlich meiden.

 

Ein toller Link, auf dem du genau nachgucken kannst, welche Kräuter-, Obst- oder Gemüsesorten für dein Tier geeignet sind, findest du unter:  http://www.sweetrabbits.de/kaninchen-ernaehrung.html

Verhalten:
Zu Anfang wird sich das Tier ruhig verhalten, denn es befindet sich in einer neuen Umgebung. Gib dem Tier die Möglichkeit, sich in den ersten Wochen an sein neues Zuhause zu gewöhnen. Auch wenn du das Tier am liebsten den ganzen Tag knuddeln und streicheln möchtest, ist es ratsam davon erstmal abzusehen oder sich langsam an das Tier heran zu tasten. Schließlich solltest du bedenken, dass das Tier vielen neuen Eindrücken ausgesetzt ist und neue Geräusche ihm Angst machen.
Ist die Hürde des Fremdseins überwunden, wirst du feststellen, dass Kaninchen sehr lebhafte und neugierige Tiere sind. Sie benötigen viel Abwechslung und Spielmöglichkeiten, da sie sich sonst schnell unterfordert fühlen. Tunnel, Höhlen und Versteckmöglichkeiten lassen ein Kaninchenherz höher schlagen. Hat sich dein Kaninchen dann mal richtig ausgetobt, wirst du es auch mal entspannt auf der Seite liegend sehen. Das zeigt, dass sich dein Kaninchen wohl fühlt und in aller Ruhe eine Pause einlegen kann, ohne das es das Gefühl hat, einer Gefahr ausgesetzt zu sein.

Stellst du jedoch fest, dass sich dein Häschen zurückzieht, kaum noch frisst und nicht mehr so lebensfroh wie vorher ist, kann das ein Anzeichen dafür sein, dass dein Tier krank ist. Es ist wichtig, dass dein kleiner Freund zum Tierarzt gebracht wird, denn der kann mit großer Wahrscheinlichkeit herausfinden, was ihm fehlt. Desto schneller du das unnormale Verhalten feststellst und zum Tierarzt gehst, umso besser. Denn je früher eine Krankheit festgestellt wird, desto besser sind die Chancen auf Heilung.

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