Kendo

Kendo kommt aus dem Japanischen und bedeutet übersetzt: Ken für "Schwert" und Do lässt sich als „Lebensweg“ interpretieren. Es ist eine traditionelle japanische Fechtkunst, die ihren Ursprung weit vor dem 9.Jahrhundert hat.

 

Der Grundgedanke des Kendo hat der gesamtjapanische Dachverband im Jahr 1975 wie folgt formuliert:

 

«Die Idee des Kendô

Idee des Kendô ist es, den menschlichen Charakter durch Anwendung der Prinzipien des Schwertes zu schulen.

Die Übung des Kendô hat den Vorsatz
Geist und Körper zu formen,
eine starke Seele zu entwickeln,
durch korrektes und strenges Üben Fortschritt in der Kunst des Kendô anzustreben,
Höflichkeit und Ehre des Menschen zu achten,
mit anderen aufrichtig umzugehen
und unaufhörlich die persönliche Weiterentwicklung zu verfolgen.

So wird man fähig,
sein Land und die Gesellschaft zu lieben,
zur Entwicklung der Kultur beizutragen
sowie Frieden und Wohlergehen unter allen Völkern zu fördern.»

Um Kendo auszuüben benötigst du, wie auch bei anderen Kampfsportarten, natürlich eine Ausrüstung.

Die Kleidung besteht aus einem Keikogi (einer Jacke), diese „Jacke“ schützt dich vor schmerzhaften Schlägen. Des weiteren trägt man einen Hakama (eine rockähnliche Hose). Seine Funktion ist es, aus taktischen Gründen, deine Fußarbeit vor dem Gegner zu verbergen.

Wie du dir wahrscheinlich vorstellen kannst, reicht dies noch nicht aus, um dich ausreichend zu schützen. Also brauchst du noch eine Rüstung (Bogu). Sie besteht aus:

Men, dem Helm

Kote, den Handschuhen

Do, dem Brustpanzer

Tare, dem Hüftschutz.

So, jetzt bist du zwar optimal geschützt, kannst aber noch nicht kämpfen. Dazu brauchst du noch das Shinai. Es ist ein Schwert, das aus Bambusstäben gefertigt ist. Bei der Herstellung wird darauf geachtet, dass es keine gefährlichen Ecken hat, womit du deinen Gegner verletzen kannst.

Jetzt bist du voll ausgerüstet, um ein guter Kendoka  zu werden.
Vereine und Informationen findet ihr unter www.dkenb.de      

 

 

 

Tipp

Lust auf ein ausgefallenes Hobby?

Wichtige Telefonnummer

Au weia! Karte weg - Was nun?