Parkour
Parkour? Wie jetzt? Sich durch eine festgelegte Route zu bewegen oder was soll damit gemeint sein?!
Nicht so ganz… Parkour ist eine Extremsportart zur schnellen und effizienten Fortbewegung ohne Hilfsmittel.
Unter Überwindung verschiedener Hindernisse sollst du den schnellsten Weg von A zum selbst ausgewählten Ziel B erreichen. Prinzipiell kannst du Parkour überall praktizieren.
Der sogenannte „Traceur“ (französisch: „der den Weg ebnet“ oder „der eine Spur legt“) überwindet dabei alles, was ihm an Hindernissen in den Weg kommt. Es werden Pfützen, Papierkörbe, Bänke, Blumenbeete und Mülltonnen ebenso wie Bauzäune, Mauern, Litfaßsäulen, Garagen und unter Umständen Hochhäuser und Hochhausschluchten übersprungen und überklettert.
Die Hindernisse selbst dürfen jedoch nicht verändert werden, weil es darum geht mit dem vorhandenem Umfeld zurecht zu kommen.
David Belle, der Begründer von Parkour, beschreibt es als eine Disziplin, die Bewegungskunst, Sport und Technik verbindet. Um Parkour richtig auszuleben brauchst du sehr viel Training, denn es verlangt ein hohes Maß an Körperbeherrschung, Selbsteinschätzung und Disziplin sowie Konzentration und geistige Stärke.
Es geht darum seinen Körper zu trainieren, zu fordern aber nicht zu überfordern. Wenn ein Traceur (Läufer) sich nicht sicher ist ob er etwas schafft, dann wird er es nicht tun oder sich langsam herantasten.
Bei dieser Extremsportart ist es besonders wichtig, nur Dinge zu tun, die man selbst genauestens einschätzen kann und alles unter ständiger Kontrolle zu haben.
Wie bei vielen anderen Sportarten gibt es auch gewisse Grundtechniken, welche der Traceur erlernt und für sich perfektioniert. Hierzu gehört zum Beispiel die ideale Landung, das Balancieren, Drehungen, Hochziehen, Rollen und vieles mehr. Wie du merkst, ist diese Sportart also sehr vielseitig und interessant.
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