Phishing
Der Begriff ergibt sich aus den englischen Wörtern „password fishing“ (Angeln nach Passwörtern). Zusammengesetzt wurde daraus „Phishing“. Diese Methode zum ausspionieren von Kontodaten ist weit verbreitet. Der so genannte „Phisher“, also jemand, der an deine Daten gelangen will, geht dabei wie folgt vor:
Er sendet dir eine E-Mail, die so aussieht, als sei sie von der Sparkasse. Der Phisher versucht hierdurch glaubwürdig zu erscheinen und dein Vertrauen zu bekommen. Meistens sind in dieser E-Mail Links angegeben, die du anklicken sollst. Wenn du diesen Link öffnest, baut sich eine Internetseite auf, die der Homepage der Sparkasse täuschend ähnlich sieht. Auf dieser vom Phisher erstellten Seite wirst du gebeten deine Kontonummer und deine PIN, also dein Passwort, für das Online-Banking einzugeben. Durch die Kopie der eigentlichen Homepage der Sparkasse will der Phisher erreichen, dass du sie für die echte hältst und deine Daten dort eingibst. Oftmals wird nun noch nach TANs gefragt. Wenn du auch diese eingibst, kann der Phisher in deinem Konto spionieren und sogar Geld von deinem auf sein Konto überweisen. Deswegen ist es immer wichtig nie auf solche E-Mails zu antworten oder gar einen darin enthaltenen Link zu öffnen. Deine Sparkasse wird dich nie nach solchen Daten fragen. Sei also vorsichtig, falls du einmal eine solche E-Mail erhalten solltest.
Pharming
Eine weitere Methode um an deine Daten zu kommen, ist das so genannte Pharming. Hierbei verändert ein Hacker oder jemand, der an deine Daten gelangen will, deine Anfrage an einen Server, wenn du eine Webseite besuchen willst. Du gibst zwar die richtige Adresse der Webseite ein, gelangst aber auf die Webseite eines Hackers. Diese Seite sieht der Seite, die du besuchen wolltest, täuschend ähnlich, sodass du keinen Verdacht schöpfst. Nun wirst du , wie in dem Artikel oben schon beschrieben, nach deinen Kontodaten gefragt, die du eingeben sollst. Tust du dies, gelangen diese an den Hacker und er kann in deinem Konto spionieren. Diese Methode ist nicht so weit verbreitet, du solltest aber wissen, dass es sie gibt, damit du dich auch davor schützen kannst.
Der Begriff „Pharming“ kommt übrigens daher, dass Hacker ganze Server-„Farmen“ angelegt haben auf denen Ihre gefälschten Webseiten gespeichert sind.

